Montag, 5. Februar 2007
Einsam, zweisam
Wenn ich mit meinem Herzliebling unterwegs bin und wir ein oder zwei andere Personen treffen, dann habe ich hin und wieder den Moment, dass ich Es so richtig verstehe. Ich weiß genau, was Es mit dem und dem sagen will, wie Es denkt und fühlt - was in ihm, dem Herzliebling, vorgeht. Das sind sehr glückliche Momente in meinem Leben. Ich fühle eine Nähe zum Es, die kaum noch als Nähe zu bezeichnen ist, sondern eher mit Eins sein umschrieben werden kann. Ich könnte dieses Wissen nicht in Worte packen, könnte den inneren Zustand nicht beschreiben, weiß aber, dass es genauso ist und weiß anhand der Blicke, Gesten und gesprochenen Worte, dass Es es auch weiß.
Es gibt aber auch den Moment, da ist Es eine fremde Person, die ich noch niemals gesehen habe.

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Smash the system.

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Ein Lieblingswort in dieser Stadt, in der ich mich gerade befinde, scheint 'übelst' zu sein. Dabei gibt es hier auch übelst schöne Flecken.

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"Hey, komm mal schnell schauen. Hier läuft ein neues Video, das Dir gefallen könnte."
Das rockt!

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Donnerstag, 1. Februar 2007
Immer wenn ...
... ich nasse Wäsche aufhänge, dann frieren danach meine Finger. Das macht keinen Spaß.

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In der Schlange stehen. ...
... Auf den Hinterkopf der vor einem stehenden Person schauen zu müssen. Dort allerhand an Dingen sehen, die da nicht hingehören. Ebensolches im Kragen des Hemdes, Mantels, der Bluse, Pullovers etcetera. Buuah.
Hinter einem Hüsteln. Die Person ist so nah, dass ich den Atem schon regelrecht in meinem Nacken spüre. Kann der nicht Abstand halten. Das wird doch an jeder Autobahn empfohlen. Sei auch viel sicherer. Jetzt berührt er mich. Mensch, muss das sein. Ja nicht zu weit umdrehen, da wäre ich ihm dann plötzlich noch viel näher. Er entschuldigt sich. Ich nicke. Bloß kein Gespräch jetzt.

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Manchmal ...
... hört sich mein Rechner an als würde er seufzen. Hat er es so schwer mit mir?

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Mittwoch, 31. Januar 2007
Parks
Früher hieß das Gebiet mit den Unternehmen am Rande der Städte immer Industriegebiet. Heute heißt alles Park. Es gibt den Industriepark, den Technologiepark, den Natur- oder Freizeitpark, den Landschaftspark, den Wohnpark, den Wissenschaftspark, den Einkaufpark... In Parks soll der Mensch ja anscheinend gerne gehen. Also soll er all diese Parks auch gerne besuchen und Zeit in ihnen verbringen.

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Über das Leben
"Das Leben ist eine einzige oberflächliche Show."
"Stimmt. Und es liegt daran, dass das Leben an sich eine einzige ABM-Stelle ist. Im Grunde geht es doch nur darum, die Zeit zwischen Geburt und Tod zu überbrücken. Und da man nicht die ganze Zeit fressen, schlafen und ficken sich fortpflanzen kann, der Mensch halt sein Bewusstsein hat, muss er in der verbleibenden Zeit halt noch etwas anderes machen. Doch was dies genau ist, ist letztendlich zweitrangig. Es geht doch sowieso nur um Theorien, die all das hier erklären sollen. Irgendwann wird wieder alles über den Haufen geschmissen werden müssen, da es neue Erkenntnisse und Entdeckungen geben wird, die das bisher geglaubte widerlegen. Oder aber die Menschheit hat sich selbst überflüssig gemacht, sich selbst vernichtet oder wurde von Außerirdischen versklavt."

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Montag, 29. Januar 2007
Vorgestern habe ich zum ersten Mal ein Mobiltelefon mit arabischer Schrift gesehen. Da wird dann auch von links nach rechts geschrieben und auch das Menü ist anders aufgebaut. 'Ist doch klar' werden jetzt viele sagen. Ist ja auch klar. Und trotzdem habe ich das zum ersten Mal gesehen.
Da passt dann auch wieder der Begriff Ethnomarketing.

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Ohne Ordnung
Wie es in Wohnungen von anderen Menschen aussieht, ist mir ziemlich egal. Dort kann es dreckig und unordentlich sein, so lange ich dort nicht kochen muss, hat das keinerlei Einfluss auf meine Stimmung. Ich kann da relativ relaxed rumhängen. In meiner Wohnung ertrage ich Chaos dagegen nur selten. Da muss sich die Urlaubsstimmung schon sehr breit gemacht haben. Sobald ich etwas suchen muss, werde ich in der Regel schlecht gelaunt. Und um etwas zu kochen, habe ich keine Lust erst einmal abzuspülen.Von daher sieht es bei mir immer ziemlich aufgeräumt aus. Sobald die Dinge nicht mehr gebraucht werden, kommen sie zurück an ihren Platz, Geschirr wird meistens noch in der Nacht gereinigt. Nur wenn es ganz gemütlich wird, verschiebe ich das auf den nächsten Morgen. Ist das spießig?

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Konzentriertes Arbeiten
Zum Arbeiten begebe ich mich gerne an Orte, an denen ich keinen Internetzugang habe. Die Ablenkung wird so um ein erhebliches reduziert.

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Sechs Bisse ...
... und das Brötchen war weg.

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Sonntag, 28. Januar 2007
Unterwegs gesehen (1)
Der kleine Junge mir gegebüber hat eine Träne unter seinem rechten Auge. Kurz unter seinem Auge hat sie haltgemacht und ich warte darauf, dass sie ihren Lauf über seine Wange fortsetzt. Macht sie aber nicht, obwohl das vollkommen meinen eigenen Erfahrungen und den Regeln der Schwerkraft widerspricht.

Es ist auch nicht so, dass es sich um eine kleine Träne handelt, die ihren Fortbewegungsdrang bereits verloren hat. Nein, sie ist voll und scheint die ganze Zeit an diesem einen seidenen Faden zu hängen, der in der nächtsen Sekunde reißen müsste. Wenn ich eine Träne spüre, dann wische ich diese meist instinktiv weg. Es sei denn, ich will spüren, wie sie weiter über mein Gesicht rollt und von meinem Kinn oder Wangenknochen in die Tiefe stürzt.

Der kleine Junge scheint sie nicht wahrzunehmen und ich beginne zu überlegen, ob es sich überhaupt um eine richtige Träne handelt. Vielleicht ist sie auch gefroren und hängt jetzt fest an den kleinen Gesichtshäarchen? Vielleicht ist es auch eine Glasträne, der neuste Schrei unter vier- bis sechsjährigen, die zeigen wollen: Schaut her, auch wir können Tränen vergießen.

Nach einer Viertelstunde hängt die Träne immer noch unter dem Auge und ich gebe es auf, zu raten. Der Vater des Kleinen gähnt mich sowieso die ganze Zeit an und zeigt mir und den anderen Mitfahrenden seine tollen Zähne. Ob die wohl echt sind?

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"Gebt mir ein U!" Die Menge: "U."
"Gebt mir ein F!" Die Menge: "F."
"Gebt mir ein F!" Die Menge: "F."
"Gebt mir ein T!" Die Menge: "T."
"Gebt mir ein A!" Die Menge: "A."
"WAS SAGE ICH?"
Die Menge: "UFFTA. UFFTA. UFFTATA."

In der Bahn war es gestern unüberhörbar. Die Rückrunde hat wieder begonnen.

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