Samstag, 28. April 2007
Das Schlagzeug ist tödlich.

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Die Sonne war schon untergegangen, die Luft war noch warm und die Straßen waren voll von Menschen. Ich war leicht verschwitzt von meiner rasanten Radfahrt. Meine Haare waren fettig und ich wünschte mir ein kühles Bier, um meinen unbändigen Durst zu löschen. Die Arbeit war getan für den Tag. Ich sah sie da sitzen an unserem verabredeten Treffpunkt. Die Beine übereinandergeschlagen, wie sie so oft dasitzt, wenn sie wartet, wenn sie sich einfach die Menschen ansieht, wenn sie so ein wenig unsicher ist. "Na, willst Du mir einen Kuss geben?" Sie: "Dann komm doch her." Ich kam. Dann überlegten wir, was wir jetzt tun sollten. Sie: "Du siehst heute richtig Scheiße aus. Hast Dich gar nicht so schön gemacht." Sie stieg in ihrem Kleidchen und den schönen Schuhen (von denen sie überhaupt nicht genug haben kann) auf einen der Straßenbegrenzungsböller, auf einen so breiten, auf denen man problemlos stehen oder auch zu zweit sitzen kann. Ich umarmte sie, auf dem Gehsteig stehend. Mein Kopf an ihre Brüste gedrückt. Und dann schien ich es zu wissen. Die Worte kamen spontan, sie rutschten mir einfach so aus dem Mund. Und sie waren mir ernst. Verdammt ernst.
Den Rest des abends stritten wir uns.

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Traurig saß die junge Frau im Blumenkleid vor einer Schultheiß-Kneipe.

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Union vs. Dreden
Ich bin kein Fußballfan mit Herz und Blut, aber als heute die Fans die Unionhymne beim Einzug ihrer Mannschaft sangen, da bekam ich echt Gänsehaut.

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Freitag, 27. April 2007
In Beziehungen werden die Menschen immer so richtig spannend. Video oder DVD?
Aber was red ich hier eigentlich vor dem Rechner sitzend ... Nix wie raus.

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huhu

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Donnerstag, 26. April 2007
Mach die Fliege, Mücke.

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Mach das, was du kannst.

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""Jeden kennen" heißt aber nicht, dass man Beziehungen zu vielen Menschen hat, sondern zu wenigen Leuten, die als wichtig und mächtig gelten."
(Siri Hustvedt in 'Was ich liebte')

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Glaube
Daran habe ich geglaubt. OK, es muss noch bewiesen werden. Aber trotzdem ...

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Der inflationäre Umgang mit Satzzeichen in privaten E-Mails.

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Da hat sie jetzt also ihr Auto gegen einen Internetzugang eingetauscht.

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Dienstag, 24. April 2007
Bei manchen Songs hätte ich kein Problem, zu sterben. Da will ich mit der Musik nur noch eins werden.

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Wenn er noch einmal angefangen hätte zu schreien, wenn noch eine weitere Sache durch die Wohnung geflogen wäre, wenn ich ihre Stimme plötzlich nicht mehr gehört hätte, wenn ich nicht gehört hätte, wie sie ihn in den Griff bekommt, wie sie es schafft, ihn zu beruhigen, wenn nicht irgendwann wieder Ruhe eingekehrt wäre, dann hätte ich die Polizei gerufen. Die Hand hatte ich schon am Telefon. Aber die Polizei anrufen ist schon ein harter Schritt, das habe ich noch nie gemacht. Andererseits ruft man die wohl lieber früher als zu spät an.
Und ich dachte erst: Was ist das für ein stranger Traum.

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"In my imagination you're waiting lying on your side,
With your hands between your thighs"
(aus dem Song '505' der neuen Platte 'Favourite Worst Nightmare' der Artic Monkeys, die erst nach mehrmaligem Hören so richtig anfängt zu knallen)

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Montag, 23. April 2007
Ich habe dich gesehen, wie du die Straße entlang gelaufen bist. Und trotz der Tatsache, dass wir nun anderthalb Jahre kein Wort mehr miteinander gewechselt haben und uns vielleicht nur zwei- oder dreimal von Weitem gesehen haben, habe ich sofort deinen Gang und deine Gesten erkannt, aus weiter Entfernung. Tsetsetse...

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Sonntags auf der Straße
Da waren diese drei Mädels, zwei zwölf und eines vierzehn Jahre alt. Sie sahen uns, wie wir auf der Straße fotografierten und kamen sofort zu mir rüber: "Bist du ein Modelscout? Hast du Lust uns zu fotografieren?" Sie könnten das sehr gut, modeln, und begannen sofort, unterschiedlichste Posen zu zeigen. Ich musste beides verneinen. Zum einen bin ich überhaupt kein Fotograf, sondern begleite nur hin und wieder meine Herz aller Liebste auf ihren Fototouren. Denn sie ist Fotografin. Und Lust die drei zu fotografieren hatte ich auch nicht wirklich gehabt. Überrascht hat mich nur ihre Forschheit und der Keck in ihren Blicken. Wie sie einfach so daherkamen und Posen stellten, wie sie meinten, sie könnten auch sehr gut tanzen, das würden sie immer im Wohnzimmer zuhause üben. Und überhaupt seien sie die zukünftigen Models einer gewissen Fernsehshow, von der sie wissen wollten, ob ich die schon einmal gesehen habe. Hatte ich nicht, also wieder ein Nein. Das schreckte sie nicht, weiter vor mir hin- und herzutanzen, die Arme dabei im Nacken zu verschränken. Ich versuchte ernst zu bleiben, sie ernst zu nehmen und sie erzählten noch ein wenig mehr über ihren Alltag, die Schule und die Kita, in der sie nachmittags immer wären und wo man sehr gut seine Hausaufgaben machen könne. Und dann ihre Frage, mit Grinsen im Gesicht: "Hast du eigentlich eine Freundin?" Dies konnte ich bejahen. Eine der Dreien: "Na ja, wenn Du mal ein Model benötigst, dann weist du ja jetzt wo du uns finden kannst. Wir sind fast immer hier. Und das Angebot, uns fotografieren zu lassen, steht natürlich noch."

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