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Dienstag, 16. Januar 2007
Gletscherschmelze
redhead, 15:21h
Keine Angst, das wird heute kein politischer Tag. Obwohl ich es natürlich jedem frei lasse, Parallelen zur Realität zu ziehen. Denn nachdem ich heute die Türschranktür habe offen stehen lassen, fing ein Eisberg, der sich ganz im Norden unter dem Eisfach die letzten Monate gebildet hatte, an zu schmelzen. Langsam nimmt er Tropfen für Tropfen an Größe ab und irgendwann wird es wahrscheinlich im Laufe des nachmittags einen Schlag tun und er wird mit einem Donner ins Meer stürzen. Ich meine natürlich die Pfütze, die sich im Gemüsefach gebildet hat und die ich alle paar Stunden bestaune.
Weiß eigentlich jemand, wieso weshalb und warum sich so ein Eisblock im Kühlschrank bildet? Das ist in den letzten Jahren nicht passiert. Hoffentlich sind das keine Alterserscheinungen?
Weiß eigentlich jemand, wieso weshalb und warum sich so ein Eisblock im Kühlschrank bildet? Das ist in den letzten Jahren nicht passiert. Hoffentlich sind das keine Alterserscheinungen?
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Der Raum der Freiheit
redhead, 13:13h
Manche Zitate regen mich so sehr auf, dass ich platzen möchte.
Da sagte Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble beim Informellen Ministertreffen der Justiz- und Innenminister der EU in Dresden: "Bei der Gestaltung und Stärkung des gemeinsamen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts haben die Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität eine herausragende Bedeutung. Gerade hier erwarten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsame Antworten von Europa."
Und welche Antworten wurden bisher gegeben?
Genau:
- Rasterfahndung
- Lauschangriff
- Videoüberwachung öffetnlicher Plätze
- Vorratsspeicherung bei Internetzugangsanbietern
- IMSI-Catcher
- automatisiertes Abhören von Telefon- und Internetkommunikation, etcetera.
So viel zum Raum der Freiheit!
Für mich sind diese Maßnahmen Ausdruck purer Angst. Und unter Angst reagiert man keinesfalls überlegt und ruhig.
Da sagte Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble beim Informellen Ministertreffen der Justiz- und Innenminister der EU in Dresden: "Bei der Gestaltung und Stärkung des gemeinsamen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts haben die Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität eine herausragende Bedeutung. Gerade hier erwarten die Bürgerinnen und Bürger gemeinsame Antworten von Europa."
Und welche Antworten wurden bisher gegeben?
Genau:
- Rasterfahndung
- Lauschangriff
- Videoüberwachung öffetnlicher Plätze
- Vorratsspeicherung bei Internetzugangsanbietern
- IMSI-Catcher
- automatisiertes Abhören von Telefon- und Internetkommunikation, etcetera.
So viel zum Raum der Freiheit!
Für mich sind diese Maßnahmen Ausdruck purer Angst. Und unter Angst reagiert man keinesfalls überlegt und ruhig.
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Dienstag, 16. Januar 2007
Willkürliche Tage
redhead, 00:07h
Manche Tage sind wirklich grausam. Ich habe massig zu tun, lasse mich aber durch alles mögliche ablenken. Ich gehe an den Briefkasten, um nach der Post zu sehen und lande im Supermarkt. Ich laufe in die Küche, um das Licht auszumachen und spüle ab. Wieder sind 20 Minuten rum. Ich will einen Text schreiben, fahre aber erst einmal für zwei Stunden ins Museum, um mir eine Ausstellung anzusehen, fahre noch einen kleinen Umweg mit dem Rad, weil es mir so viel Spaß macht, unterwegs zu sein und dabei Musik zu hören.
Und jetzt will ich eigentlich mal etwas früher schlafen gehen, aber bestimmt komme ich noch auf irgendwelche komischen Ideen... Gute Nacht.
Und jetzt will ich eigentlich mal etwas früher schlafen gehen, aber bestimmt komme ich noch auf irgendwelche komischen Ideen... Gute Nacht.
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Samstag, 13. Januar 2007
Hunger
redhead, 19:36h
Wenn ich Hunger habe, dann kann ich unerträglich grantig werden.
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Freitag, 12. Januar 2007
Die Zeit als verlässliche Konstante
redhead, 20:33h
Manchmal frage ich mich, ob es so gut ist, dass die Zeit immer wieder alle Wunden heilt - und nicht nur die. Auch das Schöne nimmt mit der Zeit ja meist immer wieder in seiner Intensität ab. Die Zeit macht alles wieder so normal. Da muss dann immer wieder was passieren, damit man merkt, dass man noch lebt.
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Donnerstag, 11. Januar 2007
Leben in der Fiktion
redhead, 20:23h
Eine Freundin von mir hat momentan nicht besonders viel zu tun. Anstatt diese Situation zu ändern, hat sie sich ein neues Hobby gesucht: den Fernseher. Den ganzen Tag laufen irgendwelche Daily Soaps, Sitcoms etc. bei ihr. Ihren gesamten Tag hat sie nach diesen ausgerichtet und scheint richtig mit diesen mitzuleben. Sobald sie eine Folge verpasst hat, wird dies bedauert oder aber nach einer Wiederholung gesucht. Die Menschen in den Sendungen scheinen regelrecht ein Freundes- und Familienersatz geworden zu sein, da sie das Leben der einzelnen Characktere leidenschaftlich mitverfolgt.
Bleibt nur zu hoffen, dass ihr der ganze Schmarn irgendwann auf den Keks geht und sie sich wieder ihrem eigenen Leben zuwendet.
Bleibt nur zu hoffen, dass ihr der ganze Schmarn irgendwann auf den Keks geht und sie sich wieder ihrem eigenen Leben zuwendet.
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Eine willkommene Abwechslung
redhead, 16:53h
Ich sitze den ganzen Tag am Schreibtisch und meine einzige Bewegung besteht darin, irgendwelche Zeichen in den Computer zu kloppen, die, wenn es gut läuft, einen Sinn ergeben. Manchmal hebe ich auch den Telefonhörer, entweder weil ich selbst eine Nummer wählen muss oder aber weil irgendjemand meine Nummer in sein Telefon getippt hat. Dann spreche ich meist einige Zeit und versinke dann wieder in meine Arbeit. Gegen Nachmittag gerate ich dann oft in ein Müdigkeitsloch, dass ich mit drei Runden Online-Sudoku überbrücke. Danach geht es mir meist besser.
Hin und wieder läuft mein Tag aber auch anders ab. Zumindest wird es der morgige. Eben kam ein überraschender Anruf von einem befreundeten Handwerker, der alle paar Monate hier zu tun hat und manchmal nachfragt, ob ich ihm helfen kann. Dies war auch seine heutige Bitte. Während meines Studiums machte ich mal ein Praktikum bei ihm und nun freue ich mich immer über die Abwechslung mal wieder einige Stunden körperlich und mit Werkzeug arbeiten zu können. Außerdem kann ich da mit dem Fahrrad hinfahren, was noch einmal unerwartete Bewegung bedeutet. Danach freue ich mich wieder auf den Schreibtisch.
Hin und wieder läuft mein Tag aber auch anders ab. Zumindest wird es der morgige. Eben kam ein überraschender Anruf von einem befreundeten Handwerker, der alle paar Monate hier zu tun hat und manchmal nachfragt, ob ich ihm helfen kann. Dies war auch seine heutige Bitte. Während meines Studiums machte ich mal ein Praktikum bei ihm und nun freue ich mich immer über die Abwechslung mal wieder einige Stunden körperlich und mit Werkzeug arbeiten zu können. Außerdem kann ich da mit dem Fahrrad hinfahren, was noch einmal unerwartete Bewegung bedeutet. Danach freue ich mich wieder auf den Schreibtisch.
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