Montag, 2. April 2007
Es ist schon doof, von keinem seiner beiden Großväter verstanden zu werden. Schließlich wünscht man sich das ja. Als Kind.

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Spülung
Meine Klospülung ist so stark, dass sie beim Spülen dem Aufbrechen eines tief im Inneren des Berges angestauten Gletschersees gleicht, der dann mit tosendem Gebrüll und alles umnietend ins Tal braust. Sämtliche Hindernisse werden mitgerissen. Und das ist in meinem Fall ja auch gut so, denn dafür ist die Toilettenspülung ja schließlich konzipert. Das Problem ist nur, dass es bei der Wucht des Aufpralls manchmal zu unangenehmen Spritzern kommt, die dann in die Höhe geschleudert ...
Das ist eklig. Ebenso dieser Blogbeitrag. Puah.

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Montag, 2. April 2007
Manchmal denke ich, das Misstrauen ist in mich reingeboren worden, ich habe es über die einen Tag lang erhaltene Muttermich aufgenommen oder habe es vom ersten Moment an gespürt: Hier stimmt was nicht.

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Aggressionen
Eine Reihe hinter mir, zum Glück etwas versetzt, sitzt dieser fünfjährige Junge, der mich jedes Mal wenn er den Mund aufreistaufmacht, kurz überlegen lässt: Ist der jetzt wirklich erst fünf? Tief und röhrend und mindestens für die halbe Tribüne gut hörend schreit er Sätze in Richtung Spielfeld wie: "Du schwuler Depp, leg den Ball richtig ins Eck." Oder: "Der Schiri hat doch den Arsch offen, der pfeift nur Scheiß." Oder "Was die hier zusammenspielen, das kann doch nicht wahr sein." Dabei macht er ein Gesicht, das einen jetzt nicht unbedingt glauben lässt, was er da schreit, das aber durchaus sagt, dass er es Ernst meint mit dem, was er da mit voller Aggression aus sich heraus brüllt. Verspannt sind seine Züge, sehen wie die eines schon ausgewachsenen Mannes aus.

Woher hat der nur seine Wut? Wie kommt der dazu, solche Sätze anderen Menschen an den Kopf zu schleudern? Geht da was in dem kleinen Kopf vor? Wie verhält der sich außerhalb des Stadions? Gegenüber Gleichaltrigen? Gegenüber Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen? Das habe ich nicht gesehen.

Nur den Vater. Auf dessen Statement muss ich nicht lange warten: "Ihr Volldeppen, das ist ja unter aller Sau", schallt es vom Nachbarsitz. Der Sohnemann gibt jetzt auch wieder seinen Kommentar dazu ab, wird dabei lächelnd und stolz vom Vater angesehen.

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Wie so oft könnte ich mir zum Ende eines Tages in den Arsch treten, weil ich mit meinem vorgenommenen Pesnsum nicht früher begonnen habe und nun in Nachtschichten übergehen muss. Und was habe ich bis jetzt daraus gelernt? Die Erkenntnis alleine ändert noch überhaupt nichts.

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Unangenehme Begriffe (1)
Schon aufgrund ihrer Phonetik mag ich Zysten nicht.

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Unterwegs gehört ... (3)
"Hier, nehmt diese Kondome, damit sich Leute, wie ihr welche seid, nicht weitervermehren."

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Eine nette Idee
Habe von einer schönen Idee gelesen:
Man stelle sich auf den Baumstumpf eines gerade gefällten Baumes und kann die Welt dann aus einer Perspektive betrachten, wie sie die letzten Jahre kein Mensch gesehen hat.

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Wohin mit dem ganzen Saft? Jeden Tag.

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Lecker
Der Kuchen von vorgestern ist übrigens etwas geworden. Und das, obwohl ich bestimmt seit zwei Jahren nicht mehr gebacken habe. Und auch ansonsten nur sehr sporadisch. So richtig gut schmeckt er allerdings erst heute. Die Konsistenz des Teigs hat sich in dieser Zeit an der Luft noch weiter zum Positiven hin verändert.


(gedeckter Apfelkuchen)

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Unterwegs gehört ... (2)
"Ja, Harry hat nach dir gefragt. Er wollte wissen, wo Jesus ist."

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Schade eigentlich, dass ich momentan kein besonders großes Interesse an Fankulturen habe. Ich habe jetzt die Möglichkeit bekommen, diese ein wenig eingehender zu beobachten. Zum Teil ist mir das einfach zu platt/flach etcetera. Aber vielleicht ändert sich das ja noch?

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Freitag, 30. März 2007
Wenn die Leute abends in der Bar nichts zu reden haben, dann reden sie über die Gegenden aus denen sie kommen - ganz euphorisch werden da die Vorzüge ausgebreitet und der Lokalpatriotismus ausgelebt.
Manchmal kommt danach dann sogar doch noch ein ganz pasables Gespräch in Gang. Manchmal aber nicht. Und manchmal schweige ich nur.

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Was hat das alles zu bedeuten? Warum lassen mich so gewisse Gedanken nicht mehr los? Und warum habe ich eben beim Solitär über 11 600 Punkte bekommen können, bei 65 Sekunden? Das hatte ich zuvor erst ein-, zwei- oder dreimal. Irgendwas stimmt nicht.
Glücklicherweise geht es gleich ins Theater.

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Keyboards um den Hals
Umhängetastaturen konnte ich noch nie leiden. Das hat sich bis heute nicht geändert.

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Deutsch und Deutsch
Sie: "Sonnabend, was ist das?"
Ich: "Samstag."
Sie: "OK. Die haben eine ganz andere Sprache."
Aha.

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Hühnergott
Ich habe auch einen. Selbst gefunden im letzten Jahr auf Hiddensee.

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Es gibt in meinem Leben Zusammenhänge, die ich nicht erklären kann. Macht nichts.

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Nachher ...
... also irgendwann wenn ich aufgewacht bin und meine Arbeit erledigt haben werde, wird Kuchen gebacken.

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Freitag, 30. März 2007
Ich will Dich ...
"Is she more beautiful, is she more beautiful
Is she more beautiful than me?"
(aus Baby Shambles' La Belle Et La Bete)

Was eine Frage. Steckt da vielleicht Eifersucht drin? Ich frage mich des Öfteren was immer so schlimm an Eifersucht sein soll (zumindest wenn sie nicht in Gewalt, Terrorisierung, Beleidugung etcetera umschwenkt). Auch wenn es in den Schnulzenfilmen heißt (und nicht nur in denen): "Bist du etwa eifersüchtig?" So what? Warum nicht? Ist Eifersucht nicht auch ein Zeichen der Liebe, Zuneigung? Schon die griechischen Götter zeigten dieses Gefühl, richteten ihre Gunst nach der Art der Verehrung und waren schnell beleidigt, wenn sie diese nicht bekommen haben. Heute wird einem das Gefühl immer negativ ausgelegt. Heute muss man cool sein.
Andererseits ist es wohl aber so, dass Eifersucht anerzogen ist, kulturabhängig ist.

Aber man kann es ja auch so halten:
"... because I'm so clever, so clever and wise,
I fuck forever if you don't mind,
I fuck forever if you don't mind ..."
(aus Baby Shambles' Fuck Forever)

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Nach dem Urlaub
Immer wenn ich meine Wohnung betrete, habe ich das Gefühl, dass gerade jemand da gewesen sein muss. Es liegt so ein leichter Luft von einigermaßen ok'em Parfum oder von Räucherstäbchen in der Luft. Was ein Blödsinn.

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Donnerstag Abend
Ein alleiniger Abend in einer guten Bar war heute nicht möglich. Schade.

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Die Linie da ist eigentlich nur dazu da, ständig und immer wieder übertreten zu werden.

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Sich frei fühlen durch Hungern. Dieses Gefühl kenne ich auch. Dazu irgendwann mehr.

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Manchmal könnte ich SCHREIIIIIIEN. Vor Lachen.

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Es war uns doch beiden klar, dass jeder von uns die Trennung relativ einfach wegstecken würde - trotz der zehn Jahre.

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Ein kleiner Rückblick auf Argentinien und Chile
Schon gleich zu Beginn der Reise faszinierten mich die alten Autos, die in Buenos Aires so herumfahren. Dieser Audi in einer der zahlreichen städtischen Tankstellen und Werkstätten war ein ganz spezieller Augenschmaus:

Audi

Für den Seesinn sind all diese "Oldtimer" natürlich faszinierend. Für die Umwelt dagegen wohl ein Graus. So wie dieser Truck:



Doch schon nach einigen Tagen in dieser Sonnenstadt (oder eher der Winde), die irgendwie auch doch schon ziemlich europäisch ist, ging es raus in die Natur.

Nach 20 Stunden Busfahrt erreichten wir die Peninsula Valdés, eine Tierinsel, auf der wir Gürteltiere, Füchse, faule Seelöwen mit allerhand schreiendem Nachwuchs ...



... und Pinguine mit ihrem lustigen Balzverhalten...



beobchten konnten. Man sagt allerdings, dass man den Pinguinnachwuchs niemals berühren sollte, da die Kleinen ansonsten von ihren Familien verstoßen werden.

Nach 20 Stunden weiterer Fahrt, die Carma-Busse sind ehrlich gesagt sehr komfortabel, kamen wir in Puerto Natales in Chile an, wo wir die Vorbereitungen für den Wandertrip im Nationalpark Torres del Paine starteten.

Fünf Tage ging es dann mit vollem Gepäck, Zelt und Proviant durch diese wunderschöne Gegend.
An dem Morgen allerdings, an dem wir zu den drei Zinnen aufsteigen wollten, wurde uns die Sicht durch die tiefhängenden Wolken und andauernden Regen vermiest.

Bergabhang

Das Wetter änderte sich an diesem Tag leider auch nicht mehr.
An anderen Tagen gab es dagegen hervorragende Panoramen.



Und auch der Weg zum ...



... Glaciar Grey, von dem einem bereits früh riesige Eisbrocken, ja fast schon Berge in ihrem wunderschönen und kalten Blau in dem milchigen Wasser entgegen kommen ...



... hatte sich auf jeden ...



Fall gelohnt. Eine Stunde lang beobchteten wir diesen schwindenden Gletscher - das war schon sehr beeindruckend.

Guanakos kamen wir ganz nahe, ...



... ein Gruppe von etwa 30 Condoren (?) flog über mich hinweg. Allerdings fliegen die meist so hoch, dass auf den meisten Fotos nur schwarze Punkte zu sehen sind.

Natürlich gibt es dort auch Pflanzen, die ich hier in Deutschland noch nie gesehen habe, glaube ich jedenfalls:



und

.

Die Art und den Namen der Pflanzen habe ich noch nicht rausbekommen.

Diese Hunde hier waren allerdings keine Wildtiere:



In den argentinischen Bergen haben sich in der Vergangenheit auch zahlreiche Europäer niedergelassen, wie dieser Gasthof mit seinen sieben Zwergen beweist:



Eine Woche lebten auch wir in der Herberge einer Österreicherin. Eines abends haben wir Wiener Schnitzel mit Pommes von ihr gekocht bekommen.

Auf dem Weg durch die Pampa lassen sich wunderbare Naturschauspiele beobachten. Unsere Fahrt verlief mitten durch diesen Regenbogen, ...



... um den sich nach einiger Zeit noch ein zweiter spannte. Grandios. Hunderte Kilometer entfernt kann man Gewitter und Regengüsse in der endlosen Weite der Pampa beobachten.

Schon an der Grenze ...



... zwischen Argentinien und Chile, wie hier mitten in den Anden ...



... war uns klar, dass mit der Polizei der beiden Länder nicht zu spaßen ist. Davon zeugt irgendwie auch das Emblem der chilenischen Polizei:



Der Blick über die chilenische Hauptstadt lässt diese unguten Gefühle zwar nicht vollständig vergessen, ließ mich die Zeit aber dennoch voll genießen:

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Der Stift da ist zum Schreiben. Also schreibe ich.

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Mittwoch, 28. März 2007
Umfragen
Jetzt bekomme ich schon Umfrageanfragen über Skype. Ärgerlich. Die werden gleich blockiert.

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Dadurch, dass viele jetzt diese Art Hüte tragen, in meine einen solchen, wie ihn der Pete trägt, leben sie auch nicht mehr Rock'n Roll. Mensch Jungs, lasst euch doch mal selbst etwas einfallen.

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"Kommt doch rein, dann könnt ihr rausschauen."
Zufällig habe ich gestern ein sehr schönes Konzert im Antje Øklsesund in Berlin Friedrichshain gesehen. Live auf jedenfall mal sehenswert ist die Band Radar aus Chemnitz. Die machten auf der Bühne sehr präsente und gute Musik - und das ohne Gesang.

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"Du Koloß!"

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