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Das ist eklig. Ebenso dieser Blogbeitrag. Puah.
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Woher hat der nur seine Wut? Wie kommt der dazu, solche Sätze anderen Menschen an den Kopf zu schleudern? Geht da was in dem kleinen Kopf vor? Wie verhält der sich außerhalb des Stadions? Gegenüber Gleichaltrigen? Gegenüber Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen? Das habe ich nicht gesehen.
Nur den Vater. Auf dessen Statement muss ich nicht lange warten: "Ihr Volldeppen, das ist ja unter aller Sau", schallt es vom Nachbarsitz. Der Sohnemann gibt jetzt auch wieder seinen Kommentar dazu ab, wird dabei lächelnd und stolz vom Vater angesehen.
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Man stelle sich auf den Baumstumpf eines gerade gefällten Baumes und kann die Welt dann aus einer Perspektive betrachten, wie sie die letzten Jahre kein Mensch gesehen hat.
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(gedeckter Apfelkuchen)
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Manchmal kommt danach dann sogar doch noch ein ganz pasables Gespräch in Gang. Manchmal aber nicht. Und manchmal schweige ich nur.
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Glücklicherweise geht es gleich ins Theater.
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Ich: "Samstag."
Sie: "OK. Die haben eine ganz andere Sprache."
Aha.
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Is she more beautiful than me?"
(aus Baby Shambles' La Belle Et La Bete)
Was eine Frage. Steckt da vielleicht Eifersucht drin? Ich frage mich des Öfteren was immer so schlimm an Eifersucht sein soll (zumindest wenn sie nicht in Gewalt, Terrorisierung, Beleidugung etcetera umschwenkt). Auch wenn es in den Schnulzenfilmen heißt (und nicht nur in denen): "Bist du etwa eifersüchtig?" So what? Warum nicht? Ist Eifersucht nicht auch ein Zeichen der Liebe, Zuneigung? Schon die griechischen Götter zeigten dieses Gefühl, richteten ihre Gunst nach der Art der Verehrung und waren schnell beleidigt, wenn sie diese nicht bekommen haben. Heute wird einem das Gefühl immer negativ ausgelegt. Heute muss man cool sein.
Andererseits ist es wohl aber so, dass Eifersucht anerzogen ist, kulturabhängig ist.
Aber man kann es ja auch so halten:
"... because I'm so clever, so clever and wise,
I fuck forever if you don't mind,
I fuck forever if you don't mind ..."
(aus Baby Shambles' Fuck Forever)
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Für den Seesinn sind all diese "Oldtimer" natürlich faszinierend. Für die Umwelt dagegen wohl ein Graus. So wie dieser Truck:
Doch schon nach einigen Tagen in dieser Sonnenstadt (oder eher der Winde), die irgendwie auch doch schon ziemlich europäisch ist, ging es raus in die Natur.
Nach 20 Stunden Busfahrt erreichten wir die Peninsula Valdés, eine Tierinsel, auf der wir Gürteltiere, Füchse, faule Seelöwen mit allerhand schreiendem Nachwuchs ...
... und Pinguine mit ihrem lustigen Balzverhalten...
beobchten konnten. Man sagt allerdings, dass man den Pinguinnachwuchs niemals berühren sollte, da die Kleinen ansonsten von ihren Familien verstoßen werden.
Nach 20 Stunden weiterer Fahrt, die Carma-Busse sind ehrlich gesagt sehr komfortabel, kamen wir in Puerto Natales in Chile an, wo wir die Vorbereitungen für den Wandertrip im Nationalpark Torres del Paine starteten.
Fünf Tage ging es dann mit vollem Gepäck, Zelt und Proviant durch diese wunderschöne Gegend.
An dem Morgen allerdings, an dem wir zu den drei Zinnen aufsteigen wollten, wurde uns die Sicht durch die tiefhängenden Wolken und andauernden Regen vermiest.
Das Wetter änderte sich an diesem Tag leider auch nicht mehr.
An anderen Tagen gab es dagegen hervorragende Panoramen.
Und auch der Weg zum ...
... Glaciar Grey, von dem einem bereits früh riesige Eisbrocken, ja fast schon Berge in ihrem wunderschönen und kalten Blau in dem milchigen Wasser entgegen kommen ...
... hatte sich auf jeden ...
Fall gelohnt. Eine Stunde lang beobchteten wir diesen schwindenden Gletscher - das war schon sehr beeindruckend.
Guanakos kamen wir ganz nahe, ...
... ein Gruppe von etwa 30 Condoren (?) flog über mich hinweg. Allerdings fliegen die meist so hoch, dass auf den meisten Fotos nur schwarze Punkte zu sehen sind.
Natürlich gibt es dort auch Pflanzen, die ich hier in Deutschland noch nie gesehen habe, glaube ich jedenfalls:
und
.
Die Art und den Namen der Pflanzen habe ich noch nicht rausbekommen.
Diese Hunde hier waren allerdings keine Wildtiere:
In den argentinischen Bergen haben sich in der Vergangenheit auch zahlreiche Europäer niedergelassen, wie dieser Gasthof mit seinen sieben Zwergen beweist:
Eine Woche lebten auch wir in der Herberge einer Österreicherin. Eines abends haben wir Wiener Schnitzel mit Pommes von ihr gekocht bekommen.
Auf dem Weg durch die Pampa lassen sich wunderbare Naturschauspiele beobachten. Unsere Fahrt verlief mitten durch diesen Regenbogen, ...
... um den sich nach einiger Zeit noch ein zweiter spannte. Grandios. Hunderte Kilometer entfernt kann man Gewitter und Regengüsse in der endlosen Weite der Pampa beobachten.
Schon an der Grenze ...
... zwischen Argentinien und Chile, wie hier mitten in den Anden ...
... war uns klar, dass mit der Polizei der beiden Länder nicht zu spaßen ist. Davon zeugt irgendwie auch das Emblem der chilenischen Polizei:
Der Blick über die chilenische Hauptstadt lässt diese unguten Gefühle zwar nicht vollständig vergessen, ließ mich die Zeit aber dennoch voll genießen:

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